MEHRwert HOLZ
Wertschöpfung Holzindustrie
2025-2026
Angesichts von Klimawandel, Ressourcenknappheit und sozialen Ungleichheiten ist die Architektur zunehmend gefordert, sich mit materiellen Prozessen sowie deren territorialen, kulturellen und ökonomischen Auswirkungen auseinanderzusetzen. Der Bauprozess wird dabei ebenso zentral wie das fertige Gebäude selbst.
Im Fokus steht vermehrt die Frage der Produktion: Woher stammen Materialien, wie werden sie verarbeitet und wer ist daran beteiligt? Materialentscheidungen sind nicht neutral – sie prägen Landschaften, Infrastrukturen und Gemeinschaften.
Die Wiederentdeckung des Bauens mit Holz eröffnet ein erweitertes Verständnis dieser Zusammenhänge. Als nachwachsender Rohstoff mit CO2-Speicherfähigkeit nimmt Holz eine Schlüsselrolle im nachhaltigen Bauen ein und gibt zugleich Einblick in lokale Produktionsweisen und zirkuläre Systeme.
Das Forschungsprojekt MEHRwert Holz verfolgt den Weg des Materials Holz vom Wald bis zum gebauten Objekt. Anhand einer Bottom-up-Analyse von drei Holzbauunternehmen – schaerholzbau ag, Robert Schaub AG und UFFER Holz AG – wird sichtbar, wie die Nutzung der Ressource nicht nur Landschaften verändert, sondern auch regionale Identitäten und Lebensweisen formt.
Ein vertieftes Verständnis der Wertschöpfungskette Holz kann dazu beitragen, regenerative Systeme weiterzuentwickeln. Architektur wird so zum Instrument, um den Umgang mit Ressourcen neu zu denken und zukunftsfähige Formen des Bauens und Lebens zu entwerfen.
Initiert durch
HILDEBRAND
Unterstützt durch
Bundesamt für Umwelt BAFU
Aktionsplan Holz APH 2021–2026
In Zusammenarbeit mit
ZHAW – Zürcher Hochschlue für Angewandte Wissenschaften
Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen
Institut Urban Landscape (IUL)
Stefan Kurath
Holzbauunternehmen
schaerholzbau ag
Robert Schaub AG
UFFER Holzbau AG