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Kunsthaus Baselland

Basel

2014-2015

Das Kunsthaus Baselland wird als selbstverständlichen Teil des Dreispitzareals gelesen. Durch die bewusste Einbettung in die bestehende Lagerhalle wurden deren räumliche, strukturelle und atmosphärische Qualitäten genutzt und die Geschichte des Ortes weitergeführt. Der Entwurf basiert auf gezielten, minimalen Eingriffen, die eine neue Identität schafft und Kontinuität sichert. Die Umnutzung versteht sich sich als Beitrag zur kulturellen Entwicklung des Areals und als Haltung gegenüber dem fortschreitenden Urbanisierungsprozess: Bestehende Strukturen wurden nicht ersetzt, sondern transformiert und weitergedacht.

Im Erdgeschoss des Museums wird der Raum durch einen zentralen Schnitt in zwei Bereiche unterteilt: Die Südhalle wird für Ausstellungen genutzt, die Nordhalle für Werkstätten und Anlieferung. Dazwischen wird der Kunstgarten eingerichtet, öffentlich zugänglich und mit Einblicken auf beide Seiten. Er verbindet das Kunsthaus mit dem Freilagerplatz und kann als Skulpturenpark, Café oder Eventraum genutzt werden. Flexible 8×5 m-Raster, verschiebbare Wände und die Raumhöhe von 6.6 m ermöglichen vielseitige Ausstellungsräume. 

Pläne

Phasen

Wettbewerb | 2014–2015

Auftraggeber

Christoph Merian Stiftung
Kunsthaus Baselland

Architektur 

HILDEBRAND
Sandwich cpca

Wettbewerbsteam

Cecilia Fossati (PL), Thomas Hildebrand, Yuichi Kodai, Kohei Nawa, Yoshitaka Lee, Kousaku Matsumoto, Daniel Sasama, Michelle Ann Corrales

Planung

Bauingenieur | Kartec Engineering
Bauphysik | Raumanzug

Eckdaten

Verfahren | Konkurrenzverfahren auf Einladung
Auszeichnung | 2. Preis
Fläche | 2’000 m2 BGF
Budget | 7 Mio. CHF

Fotografie

Roman Keller